„Wir müssen nämlich unsere Haut nicht bloß als
einen gleichgültigen Mantel gegen Regen und
Sonnenschein betrachten, sondern als eines der
wichtigsten Organe unseres Körpers, ohne dessen
unaufhörliche Tätigkeit und Gangbarkeit weder
Gesundheit noch langes Leben bestehen kann
und dessen Vernachlässigung eine Quelle
unzähliger Krankheiten und Lebensverkür-
zungen geworden ist.“

C. W. Hufeland (1762-1836)





1. Tradition des Wickels

Das Behandeln mit Wickeln reicht zurück in alte medizinische Tradition und ist Teil der Hydrotherapie. Das Wort Hydrotherapie entstammt dem Altgriechischen. Damit werden alle Therapieformen bezeichnet, die mit Wasser heilen ohne Nebenwirkungen oder sonstige Schäden am Behandelten zu verursachen.

Mit Wasser werden sowohl akute als auch chronische Beschwerden behandelt. Ferner geht es um die Stabilisierung der Körperfunktionen (Abhärtung), um Vorbeugung, Rehabilitation und Regeneration. In erster Linie nutzt man den Temperaturreiz des Wassers aus. Alle 3 Aggregatzustände des Wassers werden für Therapien verwendet: Eis, kaltes/temperiertes/warmes Wasser und Dampf. Die Hydrotherapie zählt zur „klassischen“ Naturheilkunde. Kneipp und Prießnitz waren frühe und vehemente Verfechter der Hydrotherapie.

Das Retterspitz-Naturheilverfahren hat hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts angesetzt und das Wirkspektrum des normalen Wasserwickels erweitert. Der absolut einzigartige Retterspitz-Wickel ist eine auf die Haut und durch die Haut wirkende Behandlung. Besondere Bedeutung hat die typische Retterspitz-Dunstatmosphäre (siehe Punkt 2), die sich während des Einwirkens eines Retterspitz-Wickels entfaltet und deren Intensität weit über die Wirkung eines üblichen Wasserwickels hinausgeht.

Die Haut braucht Lebensreize, um nicht zu altern. Der Retterspitz Wickel setzt zur Pflege und Aktivierung der Haut wichtige Lebensreize ohne die Haut oder den Organismus schädlichen Belastungen auszusetzen.

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2. Die typische Retterspitz-Dunstatmosphäre

Das wirksame Fluidum der Anwendungsformen ist die Entwicklung der typischen Retterspitz Dunstatmosphäre, die zwischen Haut und Textilgeweben entsteht. Sie wird wirksam am Ort des Retterspitz-Wickels.

Der Vielzellenstaat
Obwohl sich der Mensch als einheitliches Ganzes fühlt, ist er doch ein milliardenfacher Vielzellenstaat. Die Elemente des Vielzellenstaates sind Zellen, Fasergewebe, Blutgefäße, Nervenbahnen. Nur mit enormen Vergrößerungshilfen können sie
gesehen werden. Das Krankwerden und die Gesundung beginnen an diesen Elementen. Etwa 100.000 dieser Zellelemente, zusammengefasst als Zellhäufchen, entsprechen dem Rauminhalt eines Streichholzkopfes.

Die Kältephase zu Beginn
(siehe Abb. 1)
Verfolgt man die Veränderungen, die ein kalter Retterspitz Leibwickel auf dem Körper hervorruft, erkennt man, wie tiefgreifend, wie gewaltig sie sind. Der rings um den Körper reichende kalte Retterspitz-Wickel mit einer Temperatur von 15°C drosselt die feinsten Blutgefäße in den oberen Schichten der Haut. Die Zelltätigkeit ist stark herabgesetzt und das Gewebe wird in einen winterschlafähnlichen Zustand versetzt.

Was passiert in den Zellhäufchen
(siehe Abb. 2)
Da es in den Zellhäufchen ums Überleben geht, reagiert der Körper blitzartig mit der Öffnung aller feinsten Blutgefäße, so dass warmes Blut zuströmt und die Temperatur im Körpergewebe ansteigt. An der Kontaktfläche des Retterspitz-Wickels mit der Körperhaut werden Wickeltücher und die darin enthaltene Retterspitz-Flüssigkeit passiv vom Körper her erwärmt.

28°C – Die Extraktstoffe werden frei, passive Erwärmung durch den Körper (siehe Abb. 3)
Hat die Temperatur der Hautoberfläche 28°C erreicht, lösen sich die pflanzlichen Retterspitz Extraktstoffe aus der Retterspitz-Flüssigkeit.

Wie die typische Dunstatmosphäre entsteht (siehe Abb. 4)
Bei 37°C beginnen die Extraktstoffe in die Dunstatmosphäre des Wickels auszutreten. So entsteht die typische Retterspitz-Dunstatmosphäre, die das Organ Haut in den Zustand vollständigster Durchblutung bringt.

Effekte der Retterspitz-Dunstatmosphäre
Durch die Mehrdurchblutung regt sich in den Zellhäufchen intensivstes Zellleben auf hohem Stoffwechselniveau. Durch den Reiz des Wickels und durch die entstandene typische Dunstatmosphäre ist das vom Wickel bedeckte Gewebe in den Zustand vollständiger Durchblutung gebracht worden. Der Retterspitz-Wickel erwärmt sich langsam und bringt an seiner Außenfläche die Retterspitz-Flüssigkeit zum Verdunsten.

Die durchblutende Wirkung
So lange der Retterspitz-Vorrat reicht, wird Blutwärme nach außen abgeführt. Zwei Stunden lang funktioniert der Retterspitz-Wickel wie ein perfekter Wärmeaustauscher, vergleichbar dem Kühler am Auto.
Zwei Stunden lang wird die Haut maximal von warmem Blut durchströmt und gibt ihre Wärme nach außen ab. Während der ganzen Zeit der Verdunstung ist der Behandelte optimal durchblutet und warm. Der gewaltige Energieentzug durch den Retterspitz-Wickel geht bei 37°C vonstatten. Er ist nur durch die vollständige Entfaltung und Teilnahme aller feinsten Blutgefäße möglich.

15 Milliarden Zellen in höchster Durchblutung
Unmittelbar unter dem Retterspitz-Leibwickel geraten etwa 150.000 Zellhäufchen, jedes von der Größe eines Streichholzkopfes mit je 100.000 Zellen, das sind 15 Milliarden Zellen, für die Dauer der Wickelanwendung in höchste Durchblutungsaktivität. Retterspitz-Wickel versetzen den Körper in weiten Bereichen in Höchstleistung, die ansonsten nur durch harte körperliche Anstrengung (z.B. zwei Stunden lang Berg steigen, Holz hacken, Rad fahren oder joggen) erreicht wird. Die sanfte Art, dem Körper Höchstleistungen abzufordern, ist der zweistündige Retterspitz-Wickel mit der typischen Retterspitz-Dunstatmosphäre. Herz und Blutdruck werden dabei geschont. Im Körper breitet sich ein angenehmes Gefühl der Entspannung aus.

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Die Phasen der Dunstatmosphäre:

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Alles zum Thema Wickel

Leintuch
Leintuch ausreichend groß auswählen und bereitlegen. Das Leintuch überragt die zu behandelnde Körperfläche.

Frisches Wasser plus Retterspitz Äußerlich
In einer Schüssel bereiten Sie eine Mischung aus frischem, kalten Wasser und Retterspitz Äußerlich.
Die jeweiligen Mengen entnehmen Sie bitte den Beschreibungen für die einzelnen Wickel-Textilien. Das gefaltete Leintuch wird in der Mischung eingeweicht.
Diese Art der Präparate-Verdünnung gehört standardmäßig zu jeder Art von Retterspitz-Wickel.

Körper
Das mit Retterspitz Äußerlich getränkte Leintuch auf die zu behandelnde Körperstelle legen.

Moltontuch
Unmittelbar darauf Moltontuch legen, straff ziehen und mit den Klettverschlüssen befestigen.

Keine Zwischenlage
Um die Entstehung der Dunstatmosphäre nicht zu behindern, darf kein zusätzliches Tuch zwischen die Wickeltücher gelegt werden. In allen Fällen, wo der Wickel um den Körper oder um einen Körperteil geschlungen wird, legt man sich auf die vorbereitete Wickelgarnitur. So können die Tücher straff gezogen werden, damit sie vollständig, ohne Luftkammern fixiert der Haut anliegen. Anschließend den Körper bis zum Hals mit der Bettdecke oder mit einer Wolldecke einpacken. Alle großen Wickelanwendungen sind Bettanwendungen.

Wickel kalt
Retterspitz-Wickel werden kalt angelegt, Temperatur etwa 15°C. Heiße Wickel sind eine Ausnahme.Durch den Kältereiz und durch die Inhaltsstoffe von Retterspitz löst der Wickel eine Mehrdurchblutung aus. Schon wenige Sekunden nach der Anlage des Wickels stellt sich ein Wohlgefühl ein. Der Wickel wird warm und bewirkt im weiteren Verlauf ein zunehmendes Wärmegefühl, er dünstet. Die Wickeltücher werden spätestens dann abgenommen, wenn sie trocken geworden sind. Bei starken Beschwerden wird sofort ein neuer Wickel angelegt.

Einwirkungszeit
Retterspitz-Wickel bleiben eineinhalb Stunden oder länger am Körper. Temperaturmessungen an der Haut unter Retterspitz-Wickeln zeigten, dass die Hauttemperatur schon nach einer Viertelstunde anzusteigen beginnt und im Verlauf von einer bis eineinhalb Stunden Werte erreicht, die knapp unter der normalen Bluttemperatur liegen. Während der Einwirkungszeit des Wickels stellt sich körperliche Entspannung ein. Der Entspannung folgt Schmerzlinderung und Schläfrigkeit. Der Schlafende muss nach Ablauf von eineinhalb Stunden nicht geweckt werden.

Kühle Menschen
Sie nehmen verständlicherweise eine zu respektierende Abwehrhaltung gegen kalte Wickel ein. Auch der kalte Retterspitz-Wickel darf nur an warmen Personen angelegt werden. Der kühle Mensch muss sich folglich warm machen, bevor er mit dem kalten Retterspitz-Wickel bedeckt wird. Mit Gymnastik oder Kniebeugen, oder auch einem heißen Vollbad mit Retterspitz Grün wird man am besten schnell warm. Sehr zu empfehlen ist es, die Bettwärme der frühen Morgenstunde auszunutzen.

Wasch- und Pflegeanleitung für Retterspitz-Textilien:
Wir empfehlen, das Leintuch mit einem Feinwaschmittel von Hand oder in der Waschmaschine bei einer Temperatur bis zu 30°C zu waschen. Moltontuch jeweils lüften und bei Bedarf mit einem Feinwaschmittel in der Waschmaschine bis 30°C im Schonwaschgang waschen. Leintuch und Moltontuch nur an der Luft trocknen, nicht im Wäschetrockner.

Vorverdünnungen des Präparates Retterspitz Äußerlich
In den allermeisten Fällen wird Retterspitz Äußerlich, so, wie es in der Flasche enthalten ist, sehr gut vertragen. Eine standardmäßige Verdünnung von Retterspitz Äußerlich wird bereits durch die Mischung mit Wasser erreicht.
In äußerst seltenen Fällen sind noch Vorverdünnungen des Präparates selbst erforderlich. Die Hautbeschaffenheit von Mensch zu Mensch ist unterschiedlich. Es gibt eine besondere Hautempfindlichkeit, die angeboren, oder durch Krankheitsprozesse entstanden ist, so dass die Haut grundsätzlich auf alle äußerlich anzuwendenden Maßnahmen eine stärkere Reaktion zeigt. Es ist ein Vorteil des flüssigen Präparates, dass es in den wenigen Fällen einer ungewöhnlichen Hautempfindlichkeit vorverdünnt werden kann. Anhaltspunkt für das Maß der Vor-verdünnung ist die Empfindung des Patienten. Der Patient muss das Präparat gut vertragen. Man erkennt die gute Verträglichkeit daran, dass der frisch aufgelegte Wickel nicht ein brennendes Gefühl auslöst. Vorverdünnungen werden in einer zweiten sauberen, rein und klar gespülten verschließbaren Flasche hergestellt. Die Menge der Vorverdünnung soll in ein bis zwei Tagen der Wickelanwendung aufgebraucht werden. Das Vorverdünnungsmittel ist frisches, kaltes Leitungswasser. Die Vorverdünnungsstufen sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Zu einem Teil Retterspitz Äußerlich werden drei Teile, fünf Teile, oder sieben Teile Wasser hinzugefügt.
In ganz seltenen Fällen wird eine Vorverdünnungsstufe von zehn Teilen Wasser benötigt. Die Vorverdünnungsmischungen werden durch Schütteln gleichmäßig verteilt und die Flasche wird im Kühlschrank aufbewahrt.
Unabhängig davon, ob vorverdünnt wird oder nicht, das wichtigste Kriterium zur Erzielung einer optimalen Wirkung der Wickelanwendung ist die Erreichung der typischen Retterspitz Dunstatmosphäre.

Vorgehensweise am Beispiel Hals- und Gelenkwickel:


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Die praktische Anwendung der Retterspitz-Wickel

Wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit des Verfahrens ist das Zustandekommen der typischen Retterspitz-Dunstatmosphäre.

Zu empfehlen ist der Gebrauch von Tüchern, Geweben und Gewirken spezieller Qualität. Die von Retterspitz GmbH angebotenen Textilien entsprechen den Retterspitz-Qualitätsnormen:

• Hohe Benetzungsfähigkeit des Leintuchs mit der Mischung aus Wasser und Retterspitz Äußerlich.
• Das Anquellen der Leinfaser bei der Benetzung.
• Zügige gleichmäßige Verteilung der Flüssigkeit.
• Weiche, schmiegsame, faltenlose Hautkontaktierung des feuchten Leintuchs mit der Körperoberfläche.
• Ausreichendes Speichervermögen des Leintuchs für die Retterspitz-Flüssigkeit zur Gewährleistung der reaktiven Erwärmung.
• Die Fähigkeit, die typische Retterspitz-Dunstatmosphäre zustande zu bringen als wirksames Fluidum im Leintuch und zwischen Körperoberfläche und Leintuch.
• Langfristige Erhaltung der typischen Retterspitz-Dunstatmosphäre durch ein sehr fein gewebtes Baumwollmolton als Umhüllung, das die Verdunstung nach außen nicht unterbindet.

Die Retterspitz-Textilien sind ungebleicht und werden exklusiv für Retterspitz GmbH hergestellt. Sie sind seit Jahren erprobt und bewährt.
Alleinvertrieb durch Retterspitz GmbH, zu kaufen bei Retterspitz GmbH, in Apotheken und Fachgeschäften.

Übersicht der verschiedenen Retterspitz Wickel-Textlien:

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Hals- und Gelenkwickel


Maße:
Leintuch 22 x 60 cm, einmal in der Längsachse gefaltet 11 x 60 cm. Moltontuch 12 x 60 cm, mit aufgenähten Klettbändern zum leichten Fixieren des Wickels. Der Hals- und Gelenkwickel ist vielseitig verwendbar für verschiedene kleinere Wickelanwendungen an Fingern, Handgelenken, Armen, Unterschenkeln und Füßen.

Zur unterstützenden physikalischen Therapie bei:
• schmerzhaften Schwellungszuständen nach endoprothetischer und gefäßprothetischer Versorgung
• Verletzungsfolgen u.a. Bänderdehnung, Zerrung der vorderen Oberschenkelmuskulatur, Distorsion
• Entzündungen z.B. nach Gefäßentfernungen
• Fieber
• nach operativer Versorgung bei Frakturen des Ober- bzw. Unterschenkels, welche osteosynthetisch versorgt wurden, bei Weichteileingriffen an der Schulter, Amputationen, Revisionseingriffen nach Komplikationen
• bei chronischer Polyarthritis, aktivierter Arthrose, weichteilrheumatischem Schmerzsyndrom, Fibromyalgiesyndrom, Hämatomen, Schwellungszuständen an den Gelenken
• Mastitis und Milchstau
• zur Regeneration nach Sportverletzungen (an Knie, Knöchel, Sprunggelenk)

Die Wickel haben eine schmerzableitende und eine abschwellende Wirkung. Man empfindet bereits nach wenigen Sekunden der Einwirkung eine deutliche Erleichterung. Schwellungen und Schmerzen gehen zurück, die Beweglichkeit wird wieder hergestellt.

Man mischt mit Hilfe eines Messbechers in einer Schüssel 25 ml frisches, kaltes Leitungswasser mit 25 ml Retterspitz Äußerlich, das man einrührt und gleichmäßig verteilt. In dieser Lösung wird das Leintuch eingeweicht und gut durchfeuchtet bis die Lösung vollständig aufgesogen ist. Dann wird das Leintuch um die Körperstelle geschlungen und straff gezogen. Das trockene Moltontuch wird darüber gezogen und mittels der Klettbänder fixiert, so dass der Wickel möglichst faltenlos der Haut anliegt.

Wurde Retterspitz Quick im Hals- oder Nackenbereich oder an einer anderen Körperstelle eingerieben und ist die Salbe vollständig von der Haut aufgenommen, dann wird die Region mit einer trockenen Halswickel-Garnitur eingebunden, um eine intensive Wärmewirkung zu erreichen



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Wadenwickel / Leibwickel Gr.M


Maße:
Leintuch 60 x 100 cm, einmal in der Längsachse gefaltet 30 x 100 cm. Moltontuch 40 x 100 cm, mit aufgenähten Klettbändern zum leichten Fixieren des Wickels.

Als klassischer Wadenwickel bei erwachsenen Personen am Unterschenkel, bei schlanken Personen, Jugendlichen und Kindern als Brust-wickel, Leibwickel und Lendenwickel.

Zur unterstützenden physikalischen Therapie bei:
• schmerzhaften Schwellungszuständen nach endoprothetischer und gefäßprothetischer Versorgung. Wenn künstliche Gelenke an Hüfte oder Knie eingesetzt bzw. Stents gelegt wurden.
• Verletzungsfolgen an Wade, Oberschenkel, Knie. Bänderdehnung, Zerrung der Muskulatur, Verstauchung. Zur Regeneration und zur Funktionsverbesserung von Muskeln und Gelenken.
• Entzündungen z.B. nach Gefäßentfernungen
• Fieber
• nach operativer Versorgung bei Frakturen des Ober- bzw. Unterschenkels, welche osteosynthetisch versorgt wurden, bei Weich-teileingriffen an der Schulter, Amputationen, Revisions eingriffen nach Komplikationen
• bei chronischer Polyarthritis, aktivierter Arthrose, weichteilrheumatischem Schmerzsyndrom, Fibromyalgiesyndrom, Hämatomen, Schwellungszuständen an den Gelenken
• Mastitis und Milchstau
• zur Regeneration nach Sportverletzungen (an Knie, Knöchel, Sprunggelenk)

Man mischt mit Hilfe eines Mess
bechers in einer Schüssel 75 ml frisches, kaltes Leitungswasser mit 75 ml Retterspitz Äußerlich, das man einrührt und gleichmäßig verteilt. In dieser Lösung wird das Leintuch eingeweicht und gut durchfeuchtet bis die Lösung vollständig aufgesogen ist. Dann wird das Leintuch um die Körperstelle geschlungen und straff gezogen. Das trockene Moltontuch wird darüber gezogen und mittels der Klettbänder fixiert, so dass der Wickel möglichst faltenlos der Haut anliegt.

Der Wadenwickel sollte ca. eineinhalb Stunden am Körper einwirken.

Die Körperlage des Behandelten soll horizontal sein, der gewickelte Körperteil soll horizontal liegen.

Mit einem Retterspitz-Wadenwickel versehen, sollte man nicht umherstehen oder umhergehen.



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Leibwickel Gr.L


Maße:
Leintuch 70 x 160 cm, einmal in der Längsachse gefaltet 35 x 160 cm. Moltontuch 40 x 160 cm, mit aufgenähten Klettbändern zum leichten Fixieren des Wickels.

Der Leibwickel wird am Leib, am Rumpf angelegt. Damit wirkt er auf Brust, Oberbauch, Unterbauch und auf den Lendenbereich. Als Hüftwickel bedeckt er die Partie oberhalb des Nabels bis zur Mitte der Oberschenkel.

Zur unterstützenden physikalischen Therapie bei:
• schmerzhaften Schwellungszuständen nach endoprothetischer und gefäßprothetischer Versorgung. Wenn künstliche Gelenke an Hüfte oder Knie eingesetzt bzw. Stents gelegt wurden.
• Entzündungen z.B. nach Gefäßentfernungen
• Fieber
• nach operativer Versorgung bei Frakturen des Ober- bzw. Unterschenkels, welche osteosynthetisch versorgt wurden, bei Weichteileingriffen an der Schulter, Amputationen, Revisionseingriffen nach Komplikationen
• bei chronischer Polyarthritis, aktivierter Arthrose, weichteilrheumatischem Schmerzsyndrom, Fibromyalgiesyndrom, Hämatomen, Schwellungszuständen an den Gelenken
• Mastitis und Milchstau
• zur Regeneration nach Sportverletzungen (an Knie, Knöchel, Sprunggelenk)
• getränkt mit Retterspitzwasser Anno 1902 gegen Zellulitis im Oberschenkelbereich.

Man mischt mit Hilfe eines Messbechers in einer Schüssel 150 ml frisches, kaltes Leitungswasser mit 150 ml Retterspitz Äußerlich oder Retterspitzwasser Anno 1902, das man einrührt und gleichmäßig verteilt. In dieser Lösung wird das Leintuch eingeweicht und gut durchfeuchtet bis die Lösung vollständig aufgesogen ist. Dann wird das Leintuch um die Körperstelle geschlungen und straff gezogen. Das trockene Moltontuch wird darüber gezogen und mittels der Klettbänder fixiert, so dass der Wickel möglichst faltenlos der Haut anliegt.

Der Retterspitz Leibwickel ist eine Kaltanwendung am warmen Körper. Man empfindet den Leibwickel nach wenigen Sekunden schmerzlindernd, wohltuend und entspannend. Allmählich stellt sich ein spürbares Wärmegefühl im ganzen Körper ein, auch in den Gliedmaßen.

Die Füße werden warm. Wenn der Wickel in einen dämpfenden Zustand gerät, wird die typische Retterspitz Dunstatmosphäre wirksam.

Für die Dauer der Wickelanwendung (1,5-2 Stunden) sollte man im Bett liegen. Nach Abnahme der Wickeltücher ist es angenehm noch eine halbe Stunde im Bett entspannt zu ruhen.

So gehen Sie vor beim Anlegen des Retterspitz Leibwickels:


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Kopfhaube

Leinen-Innenhaube doppellagig, Molton-Außenhaube mit ziehbarem Bindeband um die Gesichtsöffnung.

Die doppellagige Innenhaube und die Molton-Außenhaube sind groß gearbeitet, damit sie für alle Kopfweiten passen und damit reichliches Haar untergebracht werden kann. Die Außenhaube ist um die Gesichtsöffnung mit einem Zugband versehen, das um den Hals geschlungen und im Nacken gebunden wird.

Zur unterstützenden physikalischen Therapie bei Verletzungsfolgen, bei Schwellungen im Kopfbereich.
Die Retterspitz-Kopfhaube ist eine Kaltanwendung am warmen Kopf. Man mischt mit Hilfe eines Messbechers in einer Schüssel 50 ml frisches, kaltes Leitungswasser mit 50 ml Retterspitz Äußerlich, das man einrührt und gleichmäßig verteilt. In dieser Lösung wird das Leintuch eingeweicht und gut durchfeuchtet bis die Lösung vollständig aufgesogen ist. Dann wird die Innenhaube über den Kopf gezogen.Die trockene Moltonhaube wird darüber gezogen und mit den Bändern im Nacken befestigt. Mit den Zugbändern wird die Gesichtsöffnung verkleinert. Mit ihrer Hilfe sollen Stirn und Wangenpartien einen möglichst faltenfreien Hautkontakt bekommen. Man empfindet die Kopfhaube bereits nach wenigen Sekunden als angenehm, wohltuend und schmerzlindernd. Sie soll mindestens eineinhalb bis zwei Stunden den Kopf vollständig einhüllen.

Um die Entstehung der Dunstatmosphäre zu begünstigen, legt man noch ein Frotteetuch turbanartig um den Kopf. In der zweiten Hälfte der Anwendungszeit stellt sich das spürbare Wärmegefühl durch das Wirksamwerden der Retterspitz-Dunstatmosphäre ein.

Bei Abnahme der Kopfhaube darf man sich keiner Zugluft aussetzen.


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Kinderwickel / Leibwickel Gr.S

Maße:
Leintuch 40x80 cm, einmal in der Längsachse gefaltet 20x80 cm.
Moltontuch 28x90 cm.

Als Brustwickel, Leibwickel und Wadenwickel bei Kindern und Jugendlichen mit Retterspitz Äußerlich oder Retterspitzwasser Anno 1902. Bei Kindern unter 6 Jahren nur nach Rücksprache mit einem Arzt anwenden.

Der Kinderwickel wird mit Retterspitz Äußerlich getränkt angelegt zur unterstützenden physikalischen Therapie bei Fieber und Verletzungs-
folgen (Sport- und Freizeitverletzungen wie Zerrungen und Prellungen), nach operativer Versorgung von Frakturen, bei schmerzhaften Schwellungen.

Mit Retterspitzwasser Anno 1902 getränkt wird der Kinderwickel zur Abhärtung bei körperlicher Schwäche, bei Erschöpfungszuständen, Krankheitsanfälligkeit, Nervosität und Müdigkeit angewendet. Er dient der Kräftigung des Abwehrsystems.

Der Retterspitz Kinderwickel/Leibwickel Gr. S wirkt 1,5 bis 2 Stunden ein.

Man mischt mit Hilfe eines Messbechers in einer Schüssel 40 ml frisches, kaltes Leitungswasser mit 40 ml Retterspitz Äußerlich oder Retterspitzwasser Anno 1902, das man einrührt und gleichmäßig verteilt. In dieser Lösung wird das Leintuch eingeweicht und gut durchfeuchtet bis die Lösung vollständig aufgesogen ist. Dann wird das Leintuch um die Körperstelle geschlungen und straff gezogen. Das trockene Moltontuch wird darüber gezogen und mittels der Klettbänder fixiert, so dass der Wickel möglichst faltenlos der Haut anliegt.
Der kalt aufgelegte Kinderwickel/Leibwickel Gr. S löst eine angenehme schmerzlindernde Wirkung aus. Kranke Kinder neigen zum Quengeln und sind häufig sehr unruhig. Im Wickel beruhigen sie sich, entspannen und schlafen oft ein. Kinder sollen mit dem Wickel möglichst zugedeckt im Bett bleiben.

Bei Fieber ist es angezeigt, mehrmals hintereinander einen Retterspitz-Wickel anzulegen. Ganz wichtig ist, dass der Wickel kühl auf die Haut kommt. Nur so kann sich die typische Retterspitz-Dunstatmosphäre entfalten, die für die Wirkung von entscheidender Bedeutung ist. Auf ganz natürliche Art und Weise bietet der Retterspitz-Wickel Linderung ohne jegliche schädliche Nebenwirkungen.


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Nasse Strümpfe

Die von Retterspitz GmbH angebotenen Nassen Strümpfe sind qualitätsgesichert und erfüllen die Retterspitz Qualitätsnormen. Die Strümpfe sind ungebleicht. Die Innenstrümpfe bestehen aus Baumwolle, die Außenstrümpfe – kurz genannt Wollstrümpfe – bestehen aus Wolle mit 40% Schurwollanteil. Die Mischfaser ist seit Jahren erprobt und bewährt. Nasse Strümpfe werden natürlich in trockenem Zustand geliefert.
Ein Set besteht aus vier Strümpfen, aus zwei Baumwollstrümpfen und aus zwei Wollstrümpfen. Es gibt sie in zwei verschiedenen Größen, für Kinder und Erwachsene. Alle Strümpfe sind frei von Gummifäden, schlauchartig ohne geformte Ferse gestrickt und verjüngen sich zur Spitze des Fußes, so dass die Zehen und die gesamte Fußsohle vom Strumpf umhüllt werden.

Material:
Retterspitz Äußerlich, das Traditionsmittel für äußerliche Heilanwendungen oder Rettterspitzwasser Anno 1902. Strumpfset mit jeweils 4 Strümpfen.

Anwendung:
Zur unterstützenden physikalischen Therapie bei schmerzhaften Schwellungen. Zur natürlichen Fieberableitung. Bei Verletzungsfolgen, z.B. Verstauchung, Zerrung, Prellung. Zur Regeneration nach Sportverletzungen.



So geht man vor: Anwendungsform Nasse Strümpfe

Diese Anwendungsform ist außerordentlich wohltuend.

Man zieht immer die Strümpfe an beiden Beinen an und behält sie als Liegeanwendung für die Dauer von ein bis eineinhalb Stunden an.

Beim Anziehen der Strümpfe sitzt der Patient und schützt mittels eines Frotteetuches den Boden vor abtropfender Nässe. Man mischt mit Hilfe eines Messbechers in einer Schüssel 50 ml frisches, kaltes Leitungswasser mit 50 ml Retterspitz Äußerlich oder Retterspitzwasser Anno 1902, das man einrührt und gleichmäßig verteilt. In dieser Lösung werden die Baumwoll-Innenstrümpfe eingeweicht und gut durchfeuchtet bis die Lösung vollständig aufgesogen ist.

Diese Mengenangabe bezieht sich auf die Nassen Strümpfe für Erwachsene (115 cm Länge). Retterspitz Nasse Strümpfe für Kinder (Länge 70 cm) werden in einer Mischung aus 20 ml Retterspitz und 20 ml Wasser eingeweicht. Dann werden die feuchten Innenstrümpfe bis über die Knie angezogen. Die Wollstrümpfe werden trocken darüber gezogen.

Die Nassen Strümpfe sind eine wassertherapeutische Maßnahme und wirken hautaktivierend. Die durchblutungsfördernde physikalische Wirkung von kalten Wickeln und Umschlägen ist seit langer Zeit bekannt und findet sich unter anderem auch wieder in der Kneipp-Therapie.

Retterspitz Nasse Strümpfe werden unterstützend eingesetzt bei Beinmüdigkeit. Gerade Menschen in überwiegend stehenden Berufen leiden nach der Arbeit unter müden und schweren Beinen. Hier schafft die Anwendung von mit Retterspitz Äußerlich getränkten Nassen Strümpfen Linderung. Die Beine sind nach der Behandlung erfrischt und belebt.

Für einen weiteren stimulierenden und erfrischenden Effekt sorgt nach dem Abnehmen der Nassen Strümpfe das Einreiben der Beine und Füße mit Retterspitz Massagemilch.





Wasch- und Pflegeanleitung für Nasse Strümpfe:
Wir empfehlen, die Innenstrümpfe mit einem Feinwaschmittel von Hand oder in der Waschmaschine bei einer Temperatur bis zu 30°C zu waschen. Außenstrümpfe nach dem jeweiligen Gebrauch lüften und bei Bedarf mit einem Feinwaschmittel mit der Hand bis 30°C waschen. Innen- und Außenstrümpfe nur an der Luft trocknen, nicht im Wäschetrockner.


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Das Naturheilverfahren Wickel